„Wir können heute praktisch alles transplantieren“

Eine Informationsveranstaltung der Reihe MINI MED bei Sandoz in Kundl

  • 1983 führte der Chirurg Dr. Raimund Margreiter die erste Herztransplantation in Österreich durch
  • Heute verlaufen Organtransplantationen nahezu zu 100 Prozent erfolgreich, nicht zuletzt durch den Einsatz von Immunsupressiva wie sie unter anderem in Kundl erzeugt werden.
  • Am 8. Juni sprechen Dr. Raimund und Dr. Christian Margreiter über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Transplantationschirurgie und stellen sich den Fragen zum Thema.

Kundl, Innsbruck: 3. Juni 2015: Die letzte MINI MED Vorlesung in Kundl vor der Sommerpause findet am 8. Juni statt. Im Herbst wird die beliebte Reihe der Gesundheitsvorlesungen für Laien in Kundl wieder weitergeführt.

Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter, Em. Vorstand der Abteilung für Allgemein- und Transplantationschirurgie, Innsbruck und Priv.-Doz. Dr. Christian Margreiter, Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Medizinische Universität Innsbruck, sprechen über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Transplantationschirurgie und stehen Betroffenen, Angehörigen und interessierten Laien mit Antworten auf deren Fragen zur Verfügung.

1983 führte der Chirurg Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter die erste Herztransplantation in Österreich durch. Heute werden rund 700 ÖsterreicherInnen pro Jahr neue Organe transplantiert. Dank der enormen Fortschritte in der Medizin und dank einer immer besseren Vor- und Nachbehandlung verlaufen Organtransplantationen heute nahezu zu 100 Prozent erfolgreich. Die Überlebenszeiten nach der Operation sind deutlich länger geworden. Nicht selten leben Transplantierte 10 bis 20 oder noch mehr Jahre mit ihrem neuen Organ. Grund dafür sind modernste Operationsmethoden und neue Medikamente - wie Immunsupressiva, wie sie unter anderem bei Sandoz in Kundl hergestellt werden. Sie verhindern die Abstoßung des Organs durch das Immunsystem.

Seit der ersten erfolgreichen Herztransplantation im Jahr 1967 ist die Transplantationschirurgie zu einem der wichtigsten Zweige in der Medizin geworden, dessen Entwicklung rasant fortschreitet. „Wir können heute praktisch alles transplantieren“, sagt Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter und setzt hinzu: „Netzhaut, Haut, Herz, Leber, Bauchspeicheldrüse, sogar Hände können bereits erfolgreich verpflanzt werden.“ Dr. Raimund Margreiter hält gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. Christian Margreiter, Univ.-Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Medizinische Universität Innsbruck, den MINI MED Vortrag, in dem es um so wichtige Fragen geht wie: Welche neuen Methoden gibt es? Wie lange muss man auf ein geeignetes Spenderorgan warten? Was muss ich als Betroffener oder Angehöriger zum Thema wissen? Wie bereitet man sich auf einen derartigen Eingriff vor?

Die aktuelle MINI MED Vorlesung von Österreichs beliebtester Gesundheits- Vorlesungsreihe für Laien findet am 8. Juni 2015 in Kundl, im Sandoz Visitor Center, statt. Beginn 19 Uhr.


MINI MED Studium, 8.Juni 2015 bei Sandoz in Kundl. Thema Transplantation
Univ.-Prof. Dr. Raimund Margreiter und Priv.-Doz. Dr. Christian Margreiter informieren über den Stand der Transplantationschirurgie und stehen Betroffenen, Angehörigen und am Thema Interessierten für alle Fragen zur Verfügung.

 

Zur Sandoz GmbH

Die Sandoz GmbH mit Sitz in Kundl/Tirol ist Österreichs größter Pharmaproduzent und -exporteur und beschäftigt an den drei Standorten Kundl, Schaftenau und Wien rund 3.700 Mitarbeiter. Der Standort Kundl zählt zu den führenden Herstellern von Antibiotika weltweit und ist ein Pionier auf dem Gebiet moderner Biosimilars. Schaftenau gilt als Kompetenzzentrum für Zellkultur- und Mikropartikeltechnologie. Weitere Informationen unter www.sandoz.at.

Zu Sandoz

Sandoz, eine Division von Novartis, ist eines der weltweit führenden Generikaunternehmen. Sandoz beschäftigt weltweit mehr als 26.000 Mitarbeiter und bietet eine breite Palette an qualitativ hochwertigen und kostengünstigen pharmazeutischen Produkten, die keinen aktiven, gegenüber Dritten einklagbaren Patentschutz mehr besitzen.

2014 erzielte Sandoz einen Umsatz von 9,6 Milliarden US-Dollar. Mit seinem Portfolio von rund 1.100 Wirkstoffen ist das Unternehmen weltweit führend bei Biosimilars sowie generischen Antibiotika, Augenheilmitteln und in der Transplantation-Medizin. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen zudem generische Injektabilia und Arzneimitteltherapien in den Bereichen Atemwege, Herz-Kreislauf, Stoffwechsel, Zentrales Nervensystem, Schmerz, Magen-Darm und Dermatologie. Sandoz entwickelt, produziert und vermarktet diese Medikamente sowie pharmazeutische und biotechnologische Wirkstoffe. Fast die Hälfte des Sandoz-Portfolios besteht aus differenzierten Produkten, die schwerer zu entwickeln und herzustellen sind als Standard-Generika.

2003 konsolidierte Novartis das Generika-Geschäft unter der Marke Sandoz und konnte seither ein starkes organisches Wachstum verbuchen. Darüber hinaus wuchs Sandoz durch eine Reihe von Akquisitionen, darunter Hexal (Deutschland), EBEWE Pharma (Österreich) und Fougera Pharmaceuticals (USA).

Zu MINI MED

MINI MED ist eine gemeinnützige Organisation und veranstaltet kostenlose, medizinische Vorträge zum Empowerment der Bevölkerung. ÄrztInnen informieren über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der Medizin in leicht verständlicher Form. Das im MINI MED Studium erworbene Wissen steigert die Gesundheitskompetenz und fördert den selbstbestimmten Umgang mit Fragen zu Gesundheits- und Krankheitsthemen. Sandoz unterstützt diese Studienreihe.

 

Kontakt Sandoz GmbH
Kathrin Puelacher
Head Communications
+ 43 (0)5338-200-2202
kathrin.puelacher@sandoz.com

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